Kosten sparen bei einer Ölheizung

Heizöl wird bekanntlich immer teurer und doch ist es möglich, hier Einsparungen vorzunehmen. Diese kosten natürlich erst einmal etwas Geld, sind aber schnell wieder eingespart, denn schon ein neuer Kessel rechnet sich.

hat-302796_640Bei einem neuen Kessel spielt natürlich die Energieeffizienz eine große Rolle, denn Öl sollte, wenn möglich zu 100 Prozent seine Wärmeleistung abgeben. Bei älteren Anlagen sind es nur zwischen 65 und 70 Prozent. Wird aber ein Heizöl Brennwert Kessels eingebaut, kann die Heizleistung hochgradig verbessert werden und das führt dann wiederum zu Einsparungen, denn die Heizkörper brauchen nicht so hoch eingestellt zu werden.

Ist der Kessel noch in Ordnung!

Sollte der vorhandene Kessel noch die Ansprüche erfüllen, das gilt gerade bei den gesetzlichen Vorgaben, gibt es noch andere Möglichkeiten, Energie einzusparen. Zum Beispiel gelingt das mit einem Wechsel der Thermostate oder einer besseren Dämmung im Bereich von Speicher, Verrohrung und Heizkessel.

Soll die Ölheizung effektiv heizen, müssen alle Komponenten stimmen und einer davon ist der hydraulische Abgleich. Um das zu überprüfen ist jedoch ein Fachmann nötig, der analysiert die Heizlast Raum für Raum und kümmert sich außerdem um das Rohrnetz und die Heizflächen. Weitere Faktoren sind der optimale Druck und der sogenannte Volumenstrom. In vielen Fällen helfen aber auch neue Thermostate oder eine neue Umwälzpumpe weiter, um den Bedarf an Öl zu verringern.

Thermostatventile wären eine Option, die sind voreinstellbar und begrenzen den maximalen Durchfluss von heißem Wasser. Der Handel bietet heute an Umwälzpumpen eine große Auswahl, der Einbau einer Hocheffizienzpumpe kann genauso helfen eine ältere Heizung gut zu sanieren.

Thermostate und was sie können

Thermostate sind dazu da, um effizient zu heizen, und somit zum Wohnkomfort beizutragen. Dazu müssen sie allerdings richtig funktionieren und nicht zu alt sein. Eigentlich sind sie dazu da, Heizkosten zu sparen, dazu dürfen sie aber nicht veraltet sein und müssen auch noch gut funktionieren.

In dem Kopf eines Thermostaten befindet sich ein Temperaturfühler, der dafür zuständig ist, das Ventil zu steuern. Dehnt sich Flüssigkeit darin aus, schließt es sich, dass ist beispielsweise der Fall, wenn Sonne in das Zimmer scheint. Wird es im Raum wieder kälter öffnet es sich, es fließt jetzt weniger oder gar kein Wasser durch die Heizungsrohre. Viele Thermostate sind mit einer fünfstelligen Skala ausgestattet, damit der Raum in der gewünschten Temperatur beheizt werden kann.

Allerdings lässt mit den Jahren die Wirkung des Temperaturfühlers nach der der Übertragungsstift arbeitet nicht mehr, dann ist es höchste Zeit sich um den Austausch der Thermostate zu kümmern, denn ansonsten wird reine Energie verschwendet. Etwa alle 15 Jahre sollten generell Thermostate gewechselt werden, damit ein effektives Heizen gegeben ist.

Um Schimmel zu vermeiden ist es wichtig, entsprechende Temperaturen in den Räumen zu haben, auch wenn der eine es kälter und der andere es wärmer mag, sollten sie immer so konstant wie möglich gehalten werden.